Tot über´n Trecker - ein Comedy Nordfriesland Krimi
Tot über´n Trecker - ein Comedy Nordfriesland Krimi
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Gammelbek. Ein kleines Dorf in Nordfriesland, in dem jeder jeden kennt und trotzdem niemand weiß, wer Nachts wirklich im Gülletank landet.
Als der mürrische Landwirt Egon Rüde plötzlich tot im Tank treibt, glaubt Gisela Tönsen keine Sekunde an einen Unfall. Nicht bei einem Mann, der es geschafft hat, gleichzeitig Giselas Zaun, seinen Trecker und die halbe Nachbarschaft zu ruinieren. Zu viele Geräusche in der Nacht, zu viele fremde Autos im Dorf. Zu viele Geheimnisse, die nach Diesel riechen.
Gisela - 58, verwitwet, scharfzüngig, bewaffnet mit Gartenschere, Butterkuchen und Hund Fiete gründet kurzerhand das Ermittlungsbüro Butterkuchen & Beweise. Und entdeckt dabei: Je tiefer man in alter Gülle stochert, desto schneller kommen alte Sünden wieder hoch. Manche davon tragen Handschuhe im Sommer und manche fahren schwarze Kombis. Manche haben ihren Namen auf Listen, die es eigentlich nicht geben dürfte.
Zwischen Klatsch, Kühen, Kabelbindern und einem Dorf voller kauziger Charaktere wird aus einem „könnte ein Unfall gewesen sein“ ein Fall, der Gisela persönlich trifft. Denn plötzlich tauchen Spuren auf, die zu etwas zurückführen, das nie aufgeklärt wurde: dem alten Tönsen-Landhandel und einem Unfall, der keiner war.
Ein norddeutscher Cozy-Krimi voller Humor, Herz, Stallgeruch und einer Ermittlerin, die beweist: Zwischen Butterkuchen und Beweise passt immer noch ein Mord.
Perfekt für Fans von humorvollen Dorfkrimis, starken Frauenfiguren, trockenen Sprüchen und Norddeutschland mit Seele und Schlick.
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Gisela ist Witwe und wohnt mit ihrem Hund Fiete in dem kleinen Dorf Gammelbek. Dort kennt jeder jeden und die Welt dreht sich im Allgemeinen um Gerüchte, Kaffee, Nachbarn und Landwirtschaft. Und um Butterkuchen. Und heilig sind hier auch die Gartenzäune, von denen Egon einen touchiert - natürlich den von Gisela.
Blöd nur, dass ausgerechnet Egon am nächsten Morgen tot in seinem Gülletank gefunden wird. Noch blöder, wenn ausgerechnet Gisela eigentlich die Hauptverdächtige sein müsste. Also backt sie erst einmal - Butterkuchen natürlich. Danach wird der Fall gelöst.
Der Roman bringt gut die stoische Ruhe und das norddeutsche Gemüt rüber. Und zeigt nebenher noch, wie das Dorfleben ist - klein, voller Gerüchte und Tratsch und nichts kann irgendjemand tun, ohne dass ein anderer nicht darüber bescheid weiß.
Da es ein Kurzroman ist, ist es schwierig, sich mit den Charakteren anzufreunden. Besonders die völlig unzusammenhängenden Gedanken von Fiete, dem Hund, wirkten deplatziert und hätten auch gut wegbleiben können. Immerhin gab es aber auch Stellen, an denen ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
Überhaupt ist der Schreibstil sehr fragmentarisch. Vieles muss der Leser zwischen den Zeilen selbst dazudichten. Das ist einerseits gut, weil man nicht alles vorgekaut bekommt, sorgt aber auch gleichzeitig dafür, dass man manchmal kaum der Handlung oder den Dialogen folgen kann. Nettes Goodie am Ende: Giselas Rezept für den Butterkuchen.
Mit ein wenig Ausarbeitung wäre hier definitiv sehr viel mehr drin gewesen, nicht nur Kuchen, Kaffee und Schietwetter.
Gisela Tönsen, mit Ihrem Hund Fiete, will einfach nur in Ruhe ihren Kaffee trinken. Doch da fährt Egon Rüde ihr schon wieder den Zaun kaputt. Damit nicht genug, es kommt noch schlimmer. Bis Egon tot im Gülletank gefunden wird. Die Polizei ermittelt, genauso wie Gisela mit Fiete. Dazu gibt es natürlich immer ein Stück Butterkuchen…
Das war mal wieder genau mein Humor 😅 Der Wortwitz und die Ironie sind hier einfach großartig. Der Schreibstil leicht, locker und wirklich typisch norddeutsch. Die Charaktere, wie man es in einer alten Dorfgemeinschaft erwartet, nehmen kein Blatt vor den Mund 😅
Zitat: „Und wäre Mord eigentlich Gartenarbeit, wenn man den Körper einpflanzt“
Man spürt die Dorfidylle, man sieht die kauzigen Dorfbewohner vor sich. Gisela wie sie ständig Butterkuchen backt 😅 Natürlich heißt ihr neues Ermittlungsbüro daher auch
„ Butterkuchen & Beweise – Diskret, günstig, leicht klebrig“
Auf der Suche nach Spuren taucht auch ständig ein ominöses Auto auf. Dann Hinweise und Drohungen. Gisela ist voll in Ihrem Element. Es hat unheimlich Spaß gemacht zu verfolgen wie dem Täter auf die Pelle gerückt wurde. Teilweise sogar recht spannend.
Natürlich gibt es am Ende auch noch das Butterkuchen Rezept, sowie „Wichtige Dorf Tipps die man nie tun sollte“ 👍
Zitat: „Unser Dorf ist wie Gülle: Wenn man rührt, kommt was hoch“
Eine skurrile Story, die mir unheimlich lustige Lesestunden gebracht hat 😅 Ich will unbedingt noch mal nach Gammelbek und hoffe auf mehr😍♥️Ein toller, lustiger Snack für zwischendurch 👍
Ja, der Humor ist typisch Norddeutsch
Kurzweiliger Krimi mit friesischem Humor, der permanent Lust auf Butterkuchen macht. Komische Kombination? Funktioniert aber! :)
Witziger, kurzer Krimi mit viel Humor :-)
Ich verstehe die schlechten Bewertung bei Amazon nicht. Wer das Buch nicht mag, kapiert den Norddeutschen Lebensstil und Humor nicht. Pastor Kruse (Krummer Kruse) soll bitte ein eigenes Buch bekommen :)